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  Ultra - Marathonfreak
  Ergebnis Bericht Ultrabalaton 212 km
 
212 Km;  17187 kcal31.55 08 Std Puls d.schnitt118; max 3,54min/km; d.schnitt 9,00 min/km; Starter INDIVIDUAL 127 im Zeitrahmen 73
18-20 Iiter Wasser, Iso und Cola. Jede Menge Bananen Nüsse, Rossinen, Brot, Kekse, Zitronen,Wassermelonen Traubenzucker, und Magnesium 

Ergebnis Veranstalter:
 

http://www.ultrabalaton.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=75&Itemid=88&lang=en
http://www.sportido.hu/timing/result.nsf/0/EA40770F97AEFBB1C12575D700491191?OpenDocument&count=30&start=1

Ergebnis DUV:
 
http://statistik.d-u-v.org/getresultevent.php?event=3359                      

Streckenbeschreibung:
http://www.ultrabalaton.hu/ub_2009_terkepek.pdf
http://www.ultrabalaton.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=69&Itemid=80&lang=en
http://www.ultrabalaton.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=71&Itemid=82&lang=en


Ultrabalaton        
           
Kurz vor zehn Uhr versammelten sich alle Läuferinnen und Läufer zum  
bevorstehenden Start direkt am Innern See. Das Wetter war für den 
Lauf gut, es war allerdings für ein paar Stunden Regen angesagt wor -
den. Mit etwa acht Minuten Verzögerung wurde der Lauf gestartet.
Gleich zu Beginn ging es begleitet von den vielen anfeuernden Zu -
schauern bergauf durch Tihany bis zum Ortsausgang, anschließen
ging es in einem schönen Bergabstück ungef. 1.5 Km mit 85   
Höhenmeter die am Ende des Laufs wieder zu meistern waren.  
Nun ging es auf dem Radweg, Straßen, Feld und Waldwegen weiter, 
von 3 bis 16 Km waren 330 Höhenmeter zu überwinden, durch   
Aszföa wo sich die erste der 50 auf der Strecke befindlichen Ver -
pflegungsstellen befand, die im Abstand zwischen 2,6 und 5,4 Km
auseinander lagen. Weiter im Wechsel zwischen kleinen Dörfern
und Landschaften Pecsely, Vaszoly, Dörgicse wo die erste   
Verpflegungsstelle mit Zwischenzeitmessung war. Darauffolgend
kam ein längeres Teilstück durch Weinberge Wald und Felder. In
Köveskal befand sich die Kontrolle 8 bei 31 Km. Nach einer kurzen
Verschnauffpause ging es durch den Ort, danach weiter auf der Landstraße.
Nun geschah was keiner sich wünschte, es begann zu regnen, und hielt
sich über mehrere Stunden, weiter ging im strömenden Regen durch
Kaptalantoti, Nemesgulacs wo sich die zweite Zwischenzeitmessstelle
befand, langsam litten die unüberdachten Kontrollen auch unter dem Dauerregen, der sich noch bis kurz vor Keszthely (70 km)  hielt,
und es dann aber dabei beließ.
Bis nach Badacsonytördemic ging es auf der Straße, kurz nach Kontrolle
12 bei 45,7 Km wechselte die Strecke wieder auf den Radweg, wo es
noch durch Szigliget, Balatonedederics und Balatongyörök dicht am
See entlang ging, bis nach Keszthely zur Verpflegungs-. 18 und zugleich die 3 Zeit -
messstelle bei 69,5 Km. Dort wartete schon meine Frau Gisela
(Betreuerin) mit dem Auto (kein Taxi) und trockenen Kleidern, die ich 
bis auf die Schuhe komplett austauschen mußte, was eine viertel Std.
in Anspruch nahm. Nach einem Becher Fleischbrühe ging es weiter,
Richtung Balatonbereny wo das letzte Treffen während des Laufes mit
meiner Frau, und unserem Hausarzt Dr Degrell war, der dort Urlaub mit 
seiner Frau machte. Nach etwa 15 Min. lief ich weiter in die Nacht, durch
Balatonmariafürdö weiter nach Balatonfenyves Verpfl. 24  95,2 Km 
Zeitmesspunkt  Nr 4 wo das erste mal Propleme mit dem linken Fuß 
wegen einer alten Blase gab.      
Seit etlichen Kilometer lief ich mit einer Frau aus Ungarn zusammen, wir kamen zu -
gleich an der  Verpfl. an, als sie mich meinen Fuß verartzten sah, blieb 
sie stehen und gab mir solange Licht, was sie einige Zeit kostete. Wie 
sie mir später erzählte war es ihr dritter Ultrabalaton.  
Jetzt kam Fonyod, Fonyoddiget danach Balatonboglar, große Verpfl. 
Und Zeitmesspunkt Nr 5 wo es warmes Essen gab, ich bekam von Peter Nagy
leckere Spaghetti. Dies war auch der Startpunkt am anderen Morgen 
7 00 Uhr für die 100 Km.        
Nach etwa 10 min ging es weiter Richtung Balatonlelle, Balatonszemes,
nach Balatonöszöd wo sich solangsam durch meine Schonhaltung der 
Blase wegen, Probleme mit dem Schienbein bemerkbar machte. Weiter
in Tuchfühlung mit dem See, den wir leider Nacht nicht zu sehen bekom -
men haben, kammen wir nach Balatonzarszö und Balatonföldvar wo die 
6 Zeitmessung war, nach Szantod brach der Sonntag an. Weiter ging  es 
durch Zamardi, ich hatte Probleme Kriszta zu folgen, trotz aller Probleme
gelang es mir immer wieder aufzuschließen. Mittlerweile hatte ich 140
Km erreicht und bin bei Balatonszeplak angekommen, bei Siofog war die
7 Zeitmessung, danach war es mir nicht mehr möglich Kriszta noch zu 
folgen, und verlor sie aus den Augen, von nun an lief ich alleine weiter. 
Balatonvilagos war nun, bei 158 Km, vorbei an Hotels, immer wieder war 
der See zu sehen. Nun kam seit langem wieder ein Anstieg, oben ange -
kommen hatte man einen tollen Blick über den See. Die andere Seite
war auch zu sehen, die Kirche von Tihany, das Ziel. Es sind aber noch 
etwa 50 Km zu bewältigen.      
Die ersten Staffelläufer der am Morgen in Balatonboglar gestarteten 
kamen an mir vorbei. Bei 167 Km kam eine längere Bergabpassage nach
Balatonakarattya, von nun an ging es ohne größere Steigungen weiter
durch Balatonkenese Balatonfüzfö dort war die letzte große Richtung-
änderungsänderung nach Tihany.       
Weiter ging es in unmittelbarer Nähe des Balatons, auf einem gut
ausgebautem Radweg, durch Balatonalmadi, Kaptalanfüred, Alsoörs
und Csopak dort waren die Versorgungsstellen 48 und 49,und ich kam 
zur 200 Km Grenze, was mir nochmal einen Schub gab.   
Die 200 Km passiert ging es durch Balatonfüred an der Uferpromenade
entlang, wo einen die Atmosphäre regelrecht durchschweben ließ.
Es war ein tolles Gefühl auf all den vielen unendlichen  Kilometern 
nicht allein zu sein. Balatonfüred passiert, ging es zum letzten Ver -
sorgungspunkt dem Oxygen Wellness Point, da gab es die " letzte
Stärkung" für die restlichen 4,5 Km. Schnell noch zwei Becher Wasser
und einige Scheiben Zitrone, danach ging es zum letzten Abschnitt.
Am Ortsrand von Dios, weiter auf dem Radweg bis zur Abzweigung
Tihany, danach kam der kräfteraubende Anstieg nach Tihany   
begleitet durch die zahlreichen Zurufe der vorbeifahreden Autos .
2,5 Km  mit 85 Höhenmeter, es kam ein  richtiges Glücksgefühl auf 
als ich den höchsten Punkt erreicht hatte, von nun an ging es nur 
noch 1,3 Km bergab bis zum Ziel, die Staßen bevölkert von   
winkenden und aplaudierenden Zuschauern joggte ich die letzten 
Meter bis ins ersehnte Ziel in Tihany.      
 
         
Ganz besonderen Dank, an alle die an mich geglaubt und unterstützt haben, für die vielen SMS und email.  
 Meine Frau Gisela die mich als Beteuerin während, und nach dem Lauf versorgt hat.    
 Dr Degrell für die Planung und ärtzliche Versorgung, sowie  
Stoni`s Laufladen für die Unterstützung.      
   
     
 
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